Archive for August, 2006

Keng’s Eindrücke

August 13, 2006

5.8.2006:

Ankunft in Delhi. Man, es ist sehr heiß und die Luft sehr unangenehm und muffig feucht. Gleich ab in den Bus und uns steht eine lange Reise in Richtung Agra bevor. Noch ahnen wir nicht, dass dieser Trip gefährlich sein wird. ;)

Der Busfahrt nach Agra hat statt 4 Stunden fast 6 Stunden gedauert. Im Bus war man entweder in einer Sauna oder in einer Eistruhe. Die Klima-Anlage hatte nur die Werte 0 und 1 gekannt. Das Faszinierende bei der Busfahrt war, dass ich sehr oft befürchten musste, dass wir einen Unfall haben werden. Jeder auf der Straße hupt jeden an. Trotz Hupen und Rote Ampeln ja nicht stehen bleiben, einfach nur weiterfahren. War echt sehr actionreich. Weiters hat mich das Leben auf der Autobahn sehr fasziniert. Sehr viele Gegensätze, von arm bis reich. Aber meist waren die Inder für uns sehr arm, aber scheinen auch glücklich zu sein.

Bus von Delhi nach Agra

Im Jaypee Hotel angekommen wurden wir vom sehr freundlichen Personal begrüßt. Das Hotel ist wunderschön und ich hatte die Ehre ein Zimmer mit Alex zu teilen. Alles war meist okay, solange kein Red Bull in Action kommt. ;)

6.8.2006:

Am Sonntag kamen immer mehr und mehr Teilnehmer des Imagine Cup an. Wir wollten auch T-Shirts und Microsoft Ausweise haben und waren ebenfalls gleich dort, um alles einzusammeln. ;) Am selben Abend gab es eine Willkommensfeier mit indischer Vorstellung. Auch wurden an diesem Tag die Verlosungen der Software Design Präsentationen durchgeführt. Also waren unsere Präsentationstermine am Montag für Lightening Round um 12:15 und für First Round in der letzten Einheit um 20:15. Wir haben die Präsentationsräume später aufgesucht und auch fleißig geprobt. Leider hat die Corina schon die ersten Symptome von Agina bekommen.

7.8.2006:

Lightening Round ist sehr gut verlaufen. Alex hatte schon wieder eine schlaflose Nacht gehabt, um noch das Spiel Hit’n Run von Bluetooth-Basis auf WLAN-Positioning umzustellen. Danke an Red Bull. J Dann kam die Stunde des 1st Round. Die Präsentation lief sehr gut, aber leider hatten wir bei der Demo einen Ausfall unseres WLAN-AP gehabt. Und zuvor während der Präsentation ist ein Jury-Mitglied ausgefallen, weil die Jurorin sich nicht wohl gefühlt hat. Die Ergebnisse für die 12 Finalisten der nächsten Runde wurden nicht in dieser Nacht veröffentlicht und sollten erst zu Mittag am nächsten Tag bekannt gegeben werden. Na super, das hieß für uns, Folien für 2nd Round erstellen. Alle waren müde, Corina ging es noch schlechter und konnte kaum noch reden, geschweige Stärkung zu sich nehmen.

8.8.2006:

Jedes Team musste den ganzen Vormittag an seinem eigenen Stand sein Projekt vorstellen. Ich hatte die Ehre, den Vormittag Sport zu betreiben (Spiel vorstellen und raus rennen) und Alex war fast schon wie ein sich wiederholendes Tonbandgerät. ;) Corina musste wegen Angina im Zimmer bleiben und bereitete für uns die Folien des 2nd Round vor. Tja, die Entscheidung ist dann gefallen und wir sind nicht weitergekommen. Irgendwie schade und enttäuschend für das Team. Aber später dann war ich dann auch erleichtert. Jetzt hatten wir mehr Zeit für uns, und um Indien besser kennenzulernen. Wir waren alle sehr erschöpft und ich hatte schon eine weiße Eidechse im unserem Zimmer gesehen, die wirklich existiert hat, aber leider nicht weiß. ;) Nach einer kurzen Erholung gab es am Abend im Leisure Room eine Party. Es gab Gratis-Bier für (fast) alle und ein geiles Shooting-Game. Corina ging es vorübergehend inzwischen auch besser und knüpfte fleißig Kontakte mit anderen Teilnehmern.

9.8.2006:

Die meisten Imagine Cup Teilnehmer haben an einem Restorationsprojekt teilgenommen. Wir und einige andere sind aber stattdessen nach Agra (Markt) gefahren und haben dort eingekauft. Sehr schöne Saris gab es dort und zum ersten Mal Kontakt mit den Einheimischen auf der Straße. Sehr aufregend.

Leute in Agra

Am Nachmittag ging es dann zum imposanten Taj Mahal. Es war sehr heiß und ich hatte meinen ersten Sonnenbrand in Indien.

Taj Mahal

Am Abend gab es einen Indian Cultural Night. Corina hat sich ein traditionelles Kleidungsstück aus Österreich angezogen und musste auch noch vor allen anderen mit ebenfalls traditionell gekleideten Teilnehmern vortanzen. Hier konnte man fühlen, dass die meisten Spannungen der Teilnehmer verflogen sind und sie alle den Abend genießen konnten. Es wurden Geschenke ausgetauscht und wir verteilten Mozart Kugeln und Taler. Ein wirklich schöner interkultureller Abend war es, wenn es nicht das Problem mit der Busliste zur Abreise nach Delhi wäre. Um 1 Uhr in der Früh gab es noch immer keine Liste und gab es schon verschiedene Meinungen, wann wir tatsächlich abfahren.

10.8.2006:

Chaos pur. Die Liste wurde in der Früh ausgehängt und alle bekamen Busse und Hotels zugewiesen. Nur wann fahren die Busse weg? Alle zwischen 5 und 5:45 Uhr. Na super, lange Schlangen und es geht nichts weiter. Tolle Organisation! Dann kam die Meldung, dass wir irgendeinen Bus nehmen sollten. Hauptsache wir kommen nach Delhi. Das österreichische Team war auf 4 Bussen aufgeteilt. Die Fahrt nach Delhi war diesmal kürzer und es gab „nur“ 7 Unfälle auf dem Weg. Naja, interessante Statistik.

In Delhi angekommen, wurden wir alle ins Ashok Hotel gebracht, um dort weitere Infos zu erhalten und es gab auch Lunch. Um 14 Uhr sollten dann die 6 Finalisten von Software Design ihre Präsentationen abhalten. Alle Teilnehmer schwärmten aus, um in ihr tatsächliches Hotel einzuchecken. Tja, auch da hat die Organisation versagt und im Shangri-La Hotel war es inzwischen 15 Uhr, als ich mein Zimmer bekam. Leider habe ich dadurch 1,5 Software-Design Präsentationen versäumt. Am Abend gab es dann die Präsentationen zu Interface Design und Short Films. Danach wurden alle Teilnehmer in ihr Hotel gebracht. Richard (17-jähriger Top 6 von Algorithmus aus Ungarn), Moritz (deutscher Top 6 aus Algorithmus) und ich haben uns gelangweilt, da es weder Fun noch Gratis-Internet im Hotel gab. Die Sache mit Internet ist eine lange Geschichte. Ist wie ein Glücksspiel, d.h. wenn man Glück hatte , konnte man eine Verbindung irgendwo erwischen (Agra bzw. in Ashok).

Richard - our young new friend

11.8.2006

Richard, Corina, István (Ungarischer ADE) und ich gingen dann in Nahe gelegenen Märkten einkaufen, mussten aber zeitig zurück, da das Festival mit Gewinner-Ernennungen zu Mittag im Ashok anfing. Bei der Rückfahrt konnten wir live das erste Mal das Gefühl haben, wie actionreich eine Tuk-Tuk-Fahrt (weiß nicht, wie die indischen kleinen, dreirädigen Taxis heißen) sein kann.

Einkaufen in Delhi

Das ganze Team war glücklich und stolz, dass der Andreas Tomek den ersten Platz bei IT gewonnen hat. Gratulation!!!

Andreas Tomek - Gewinner von Imagine Cup 2006 IT

Österreichische Fahne

Am Nachmittag waren wir alle wieder im Hotel und eine Gruppe von 14 Leuten wollten dann wieder an den Märkten einkaufen gehen. Tja, aber diesmal haben uns die Security-Leute Probleme bereitet. Auch wegen Terror-Warnungen aus UK haben die zuerst vorgeschlagen, dass wir alle Taxis nehmen, die Taxis dort am Markt warten lassen und dann zurückfahren. Dann schlugen sie uns einen Bus vor und nach 45 min dann die endgültige Entscheidung, dass wir zu Fuß einkaufen gehen können, aber mit Security-Begleitung.

In dieser Nacht gab es noch eine sehr schöne Abschiedsparty für alle. Die Teilnehmer tauschten Daten aus und es wurde getanzt, getrunken, geplaudert usw. ;)

12.08.2006

An diesem Tag gab es City Tours (Sightseeing, Shopping und Tempel). Corina und Alex waren auf Shopping Tour und der Rest des Österreich Teams (Andreas S., Andreas T. + Freundin, Herbert, Helmut und ich) hatte eine privat gebuchte Tour, welche der Herbert für uns organisiert hat. Wir besuchten einige Sehenswürdigkeiten und hatten auch Gelegenheiten einzukaufen. Eigentlich waren wir eher Bustouristen, die die meiste Zeit im Bus saßen wegen der Klimaanlage. ;)

Sightseeing in Delhi

Im Hotel zurück haben wir alle noch einmal gemeinsam Abend gegessen (Danke an Herbert) und dann ging es um 22 Uhr Ortszeit zum Flughafen. Unser Flug war erst um 01:50 Uhr, aber zum Glück waren wir früher dort. Es gab eine lange Schlange vorm Check-In und das tollste wir hatten Probleme mit dem Handgepäck. Es hat geheißen, nur ein Handgepäck pro Person. Also alle mussten einiges Umschichten. Da ich 2 Notebooks im Rucksack hatte, hatte ich die Befürchtung, dass ich ein Notebook in Delhi zurücklassen muss. Aber ich bin glücklicherweise mit 2 Handgepäcksstücken trotzdem durchgekommen. Der Flug nach Hause verlief für mich die meiste Zeit schlafend. ;)

Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, nach Indien fliegen zu dürfen. Es ist ein tolles Erlebnis und das Imagine Cup eine tolle Idee. Ich hatte die Möglichkeit verschiedenste Menschen aus verschiedenen Ländern der Erde kennenzulernen, Ideen und Inspirationen zu holen und neue Freundschaften knüpfen. Ich bin fasziniert von der indischen Kultur, vom Essen und von den Menschen. Weg von den Grenzen und Problemen auf der Welt in dieser eine Woche, wie Kriege usw., und lernen, dass unsere Welt mehr zu bieten hat. Ich möchte mich bei allen, besonders bei Alex, Corina und Andreas Schabus, für die schönen, unvergesslichen Erlebnisse bedanken.

Nochmal Bilder

August 8, 2006

Das Willkommenskommitee. Meine erste Befürchtung, dass es keine Rucksäcke gibt, hat sich gott-sei-dank nicht bewahrheitet. Auch T-Shirts und Polos gab es wieder.

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Etwas verzweifelt am ersten Abend noch Bugs am killen. (Ich rede nicht von den toten Heuschrecken im Bad.)

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Ein paar Eindrücke vom Essen, über die Köche, die Spezialwünsche erfüllt haben, bis zu Corinas Freude über das Essen.

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Top12 Announcement

August 8, 2006

Am nüchternen Titel könnte man es fast erraten, aber nach dem so motivierenden Vormittag – ich bin immer noch begeistert, zwar mit etwas heiserer Stimme und trockener Kehle, aber völlig begeistert – wurden vor gut einer halben Stunde Teilnehmer für die 2. Runde (TOP12) genannt.

Für uns hat es nicht gereicht. :( Aber hey, dabei sein ist alles. Corina ist etwas krank, so hat das Nichtweiterkommen auch seine Vorteile und wir freuen uns auf die restlichen Tage in Indien, wo wir uns ganz auf das Land und das drumherum konzentrieren können ohne die Nächte durchzumachen um Features zu implementieren *G*

Wobei ich mein Visual Studio wohl gar nicht so schnell schließen kann, denn man hört es munkeln, dass ein paar ADEs (die Microsoft Mitarbeiter, die akademische Einrichtungen, wie auch uns, betreuen) einen Terrarium Server aufsetzen möchten. Wenn man schon nicht im Hauptwettbewerb mehr teilnimmt, kann man jedoch sehr wohl dort sein bestes geben *g* (Mein Wettbewerbsgeist scheint ungebrochen.)

Nichts desto trotz, ihr kommt nun in den Vorteil etwas mehr Berichterstattung zu erfahren. Ich habe auch endlich ein Plätzchen mit WLAN gefunden, wo es auch ein Sofa gibt.

Heute Abend gibt es noch die Project Hoshima (Visual Gaming) Vorführung, die ich dieses Jahr NICHT verpassen werde. Aber zuerst zurück zu Software Design. Wer ist denn nun weitergekommen? Ich hoffe ich vergesse keinen und werde entsprechend kommentieren bei denen wo ich das Projekt kenne oder gesehen hab.

1. Brazil

Diese Jungs hatten neben uns ihren Booth. Bei dem Projekt werden blinden Personen so Art technische Schweißbänder an die Handgelenke gegeben. Der Blinde spricht nun wo er hin will “Tür” oder so und die Handgelenke vibrieren in die Richtung wo er hingehen muss. Die Demos haben recht viel Presse angelockt.

2. China

Ein intelligentes unterhaltendes Gesundheitssystem. Das ist von der Homepage, denn leider habe ich das nur kurz angeschaut. Sehr nettes Design, aber ich weiß nicht genau was es macht. Wenn sie TOP6 gehen, dann berichte ich mehr.

3. Croatia

Ich erspare mir hier eigentlich jeden Kommentar, jeder der letztes Jahr mitgelesen hat weiß wieso *g*

“Using ECG device with Bluetooth support, we monitor patient’s heart work and transmit data to application located on PDA device where the data is processed and if irregular signal is detected, alarm is raised. Alarm sends that irregularities together with GPS position so that patient could be easily located.”

Aber einen kleinen Zusatz gebe ich doch, sie hatten echte Bluetooth Geräte, die die medizinischen Werte ausgelesen haben.

4. Denmark

Ein Krankenhausverwaltungssystem zur Optimierung der Managementprozesse im Gesundheitswesen und bei der Behandlung der Patienten. Interessant wenn man die große Verteiltheit hiervon betrachtet, das Interface fand ich etwas komisch (klein) für eine solche Umgebung, jedoch ist es bereits im Einsatz in einem Krankenhaus.

5. Germany

Unsere Nachbarn. Ja, wie immer halten wir natürlich zu den Jungs. Trailblazers heißt das Projekt und erlaubt die Kartographierung von Behindertengerechten Wegen mit eingebautem Community Effekt. Rollstuhl ist mit dabei, sie verwenden einen UMPC (wieso haben wir nicht dieses Budget *g*) und mal sehen ob sie weiterkommen.

6. India

Gastgeber und potentieller Gewinner? Wieder ein System für Blinde, die Umgebung wird per Ultraschall abgetastet und als 3D Schall (ich weiß nicht genau was damit gemeint ist) dem Blinden präsentiert.

7. Italy

Diese Jungs habe ich besucht und mir das System erklären lassen. Ein wahnsinnig spezialisiertes Team. Jeder erfüllt seine Funktion, das sieht man auch im Endergebnis. Hier geht es auch wieder um die medizinische Überwachung von Patienten über Bluetooth Geräte. Jedoch ist der Anwendungsfall in diesem Projekt ein anderer. Das System ist für Ärzte gedacht, die es Patienten geben, die an Panikanfällen oder dergleichen leiden, damit diese sie mit nach Hause nehmen können und dann im Falle eines erneuten Anfalls die medizinischen Daten zu dem Zeitpunkt dem Arzt zur Verfügung stellen.

8. Japan

Technisch gesehen eines der coolsten Projekte. Ärzte bekommen einen Vizor (so wie der blinde aus Star Trek – die Trekies müssen mir verzeihen, aber der Name fiel mir beim besten Willen nicht ein und Google war ein zu viele Alt-Tabs entfernt) und schauen sich damit Medikamente an (Packungen und Dosen). Der Rechner blendet in das Bild über die Medikamente Hinweise zu den Medikamenten und Patientendaten zu dem gerade behandeltem Patient ein.

9. Norway

Wieder ein medizinisches Überwachungssystem über Bluetooth, das einem Tipps gibt.

10. Slovenia

Hmm… ich hoffe ich verstehe das richtig. Durch Webcam Interpretation und so Bewegungserkennung werden Spiele auf einem Monitor gespielt. Hierbei kann man im System verschiedene Spielabläufe anlegen und spielen.

11. Russia

Jetzt weiß ich wieso da Leute in Art Neoprenanzügen herumgelaufen sind. Hierbei waren es Sportanzüge, in denen Sensoren, ein MP3 Player und ein GPS enthalten. Durch die Kombinaton aller Sensoren wurde sowohl die Motivation zu trainieren (Anpassung der Musik an Puls, Geschwindigkeit) gesteigert wie auch zeitgleich ein medizinisches Profil erstellt.

12. United States

Wieder ein System für das Gesundheitssystem, aber diesesmal für den Patienten. Es erinnert einen an Behandlungsabläufe, Medikamenteneinnahme und sagt dem Arzt wenn man etwas verschwitzt.

Alles coole Systeme, wir werden uns die Präsentationen der TOP12 nicht anschauen, dafür aber dann die TOP6 und berichten dann wieder.

Bilder

August 8, 2006

Wie versprochen ein paar Bilder von meiner Kamera. Ab jetzt gibt es ja sicher mehr. Ich versuche sogar ein paar Filmchen zu posten, wenn ich herausfinde wie ich YouTube bedienen muss *G*

Die verzweifelte Suche nach WLAN am ersten oder zweiten Tag. Genau in diesem Punkt gab es eine Verbindung.

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Unser Andi ist begeisterter CAPS Spieler

August 8, 2006

Ratet mal wer gerade begeistert durch die Präsentationshalle läuft…

HITNRUNwithADE

(und bitte nicht über “Mary” wundern…)

CAPS with Charles from Channel 9!

August 8, 2006

This post is going out in english, since it will probably most interest our english readers. Guess who was just here interviewing us for Channel 9 (by the way it is the left photo – the right one is the maskot of our dear australian colleagues)

HITNRUNwithChannel9

We are currently standing at the booth (photos will follow) presenting our project to press and media. We already had the Times here and a lot of others aswell. Demos so far have worked well.

We just had a wonderfull guest from (I hope I get it right) the New India Times?

HITNRUNwithNewIndiaTimes

The morning has been so motivating so far. Everybody is really interested, giving you ideas and tipps. AMAAAAAZING!

Zu negativ?

August 7, 2006

Hmm… so beim nochmal durchlesen, habe ich überlegt, dass ich dadurch, dass ich nur zwei Artikel zu IC06 geschrieben, einer davon eher negativ, vielleicht das Bild etwas zu ins Schlecht gerückt habe.

Das möchte ich dann ein wenig korrigieren. Auch wenn derzeit noch ohne Fotos, aber bis jetzt was das Erlebnis in Indien wahrlich ein solches. Die Opening Ceremony gestern Abend war eine berauschende Mischung aus Allerlei. Sowohl Eindrücke aus dem letzten Jahre durch sehr motivierender Filme, wie auch eine spektakuläre Show einiger Percussion-Gurus. Bilder von Andi’s Flickr, wo wir auch mitjammen durften:

http://flickr.com/photos/tangoman/208211291/

http://flickr.com/photos/tangoman/208210955/

http://flickr.com/photos/tangoman/208200016/

Das Essen ist wirklich hervorragend. Von einem morgentlichen Frühstücksbuffet wo es an fast nichts fehlt, zu täglichen indischen Gerichten zu Mittag wie auch zu Abend. Als eher Nicht-scharf Esser kostet es mich zwar Überwindung, aber ich genieße jede neue Speise.

Das Hotelpersonal ist höflich ende nie. Das war zwar bereits in Yokohama der Fall, aber hier sind sie würde ich sagen, noch eine Spur zuvorkommender. Wir haben das Hotel nicht ganz für uns, aber beinahe, das heißt das Personal kennt uns, weiß mit uns umzugehen und begleitet uns wirklich überall hin.

Ja, am Mittwoch geht es Richtung Taj Mahal, wo übrigens heute unser frisch angekommener Standard Reporter Helmut Spudich heute berets war. Seine Fotos

Zu guter letzt gibt es hier noch einen netten Affen:

Gute Nacht!

Nachtrag zu the art of blogging

August 7, 2006

ich möchte noch kurz die Gelegenheit nutzen um den Bildupload meines Offlinebloggers (google://BlogDesk) zu testen, das ist das Pressezentrum:IMAGE 00001

The art of blogging…

August 7, 2006

Agra, Ortzeit: 23:45

Nun fragt sich mancher einer vielleicht wieso dieses Jahr eigentlich so wenig geblogged wird vom WW IC?

Ich möchte nicht sagen, dass wir gerade viel Zeit hatten die letzten zwei Tage, heute morgen Lightning Round (7min Präsentation, super gelaufen), am Nachmittag First Round (20min Präsentation, kleine Demo Probleme) und morgen früh haben wir SDI Messe, wo wir einen Stand haben und das Projekt der Öffentlichkeit präsentieren.

Aber ein nicht unwesentlicher Grund an der fehlenden Blogging-Präsenz ist die dieses Jahr (ich prefixe das mal mit einem “noch” weil ich auf Besserung hoffe und nicht genau weiß wo das Problem liegt) furchtbar.

Angekündigt wurde ein Socializing Bereich mit 24h WLan. Anfangs war ich nicht begeistert, denn ich habe letztes Jahr oft Sekunden vor dem Schlafen gehen geblogged, wozu ich Internet im Zimmer gebraucht hätte, auf der anderen Seite habe ich mich darauf gefreut gleichgesinnte in diesem Raum spät morgens zu treffen.

Was wurde aus dem Raum? Ich sitze gerade davon und schreibe diesen Beitrag über das dort vorhandene WLAN. Nun fragt ihr vielleicht, wieso sitze ich davor? Tja ganz einfach, der Bereich (auch Business Center genannt) wurde zum Pressebereich deklariert. Die Presseabteilung von MS hat sich dazu geäußert, dass sie im Pressebereich keine Competitors (sprich wir) haben möchte und so wurden wir gebeten da nicht rein zu gehen (besser gesagt, grinst mich der indische Sicherheitsmann die ganze Zeit an, als ob er wüsste, dass ich lieber auf dem Sofa direkt 20m hinter ihm sitzen würde).

Das wäre aber noch immer kein Grund vor dem Zimmer zu sitzen, denn es ist ja schließlich ein IT Wettbewerb – da wird es ja wohl überall Wlan geben, oder zumindest an den wichtigsten Stellen, oder zumindest an einigen wenigen bekannten Stellen, oder zumindest irgendwo. Bis jetzt lautet die Antwort nein. Es gibt ansatzweise einige Wlans rund um das Hotel, die man durch Trial-and-Error finden kann. Aber es hat sich herausgestellt, dass die sinnvollste Variante an Internet zu kommen, tatsächlich im Eingangsbereich des Pressecenters ist. Dort auf den kaltenm Marmorstufen friere ich mir also meinen ******* ab und berichte von dem Weltfinale des Nr. 1. Informatikwettbewerbes. (Sarkasmus nicht ausgeschlossen.)

Na gut, es hilft nichts sich zu beschweren – wir hätten es ja probiert, angeblich wird an einer Lösung gearbietet. Aber ich weiß nicht genau wie lange das dauern wird, aber es scheint “technische” Probleme zu geben. Solange ich das aushalte und sobald wieder etwas mehr Zeit ist, hole ich die Blogeinträge nach und berichte wieder etwas liver.

Apropos technische Probleme. Stromausfälle. Bis gestern waren es insgesamt so 5-6. Heute gab es eine Armada an Stromausfällen. Alle paar Minuten teilweise. Während den Präsentationen hatten wir keine, aber Andi hat im IT Wettbewerbes trotz USV einige Stunden verloren nach einem Stromausfall.

Wenn ich schon dabei bin, was war die letzten Tage los?

Sonntag verlief recht schlaflos. Wir haben den Stand “an”gerichtet, die Präsentationen in den tatsächlichen Wettbewerbsräumen geprobt, eines unserer Spiele um zwei Uhr morgens getestet. Corina und Keng sind wie wild herumgesprungen und ich habe mich nur darüber gefreut, dass eine massive Änderung, die ich stunden zuvor durchführen musste, weil Bluetooth uns einfach unzufriedende Ergebnisse geliefert hatte, dann doch funktioniert hat.

Allerdings wollte ich noch ein paar “kleine Änderungen” kosmetischer Natur durchführen. Aus klein wurde groß, aus Änderungen wurden Erweiterungen und aus “ich werde schon in einer Stunde ins Bett gehen” wurde rund sechs Uhr morgens. Knapp zwei Stunden später musste ich schon wieder aufstehen um die Briefings zu besuchen und dann die Präsentationen zu machen.

Heute haben wir abgesehen von den Präsentationen viel am Code herumgewerkt, die Demo hatte ein paar Probleme, die wir mal auf die WLAN Verbindung schieben (aber wir wissen es nicht ganz genau).

Naja, ich muss jetzt noch ein paar QTeks über die Policy freischalten, damit wir dort unsere Applikationen deployen können und dann meinen Hack testen. Ich erläutere ihn nicht im Detail, aber soviel sage ich, die Zeile “System.Diagnostics.Process.GetCurrentProcess().Kill();” kommt darin vor.

Ich verbleibe mit:

Kya aap meri madat kar sakta ho?

(zu deutsch: Können Sie mir helfen. Etwas anderes passendes war in unserem 14 Wörter umfassenden Basis Hindi Wortschatz nicht zu finden.)

Good morning Agra!

August 5, 2006

Fast live aus Agra, Indien, Ortszeit: 22:39,
Die erste Hürde ist geschafft. Wir sind angekommen im Jaypee Palace Hotel in Agra. Ein herrliches Hotel, riesengroß mit eigenem Schwimmbad, Spa und zwei Bowlingbahnen. Aber wir sind ja nicht nur zum Vergnügen hier, die Imagine Cup Vorbereitungen laufen auch Hochtouren. Dadurch, dass wir eigentlich einen Tag zu früh angekommen sind (übrigens zusammen mit dem Norwegischen und Osteuropäischen Team – zugebenermaßen habe ich nicht mitbekommen, welches Land dieses Jahr Osteuropa vertritt), sind wir quasi ein Spezialfall, dass heute schon zu einigen Verwirrungen geführt hat, alles in allem noch etwas chaotisch, aber wir sind zuversichtlich, dass sich das ab morgen bessert. Ungefähr jetzt dürfte auch der erste Bus der anderen Mannschaften ankommen, wie uns mitgeteilt wurde, kommen die Busse bis spät in die Nacht (~4Uhr früh) an.

Aber mal von vorne…

Freitag
07:30 Nach rund drei Stunden Schlaf klingelt der Wecker.
07:45 Der Wecker hat seinen Kampf aufgegeben und ist verstummt.
08:00 Im Minutentakt klingeln die restlichen Alarmgeräte an Weiterschlafen ist nicht mehr zu denken. Also den vorbereiteten Pfad zum Badezimmer, vorbei an Reisekleidung, Kühlschrank, Malaria Tablette und bereits vorbereitete Wurstsemmel. Nach dem Duschen trauen sich meine Augen sich das erste Mal zu öffnen und siehe da es regnet. Reisekleidung schnell auf Jeans umgestellt, unsere CD mit den PDFs für den Druck geschnappt und um Punkt 08:30 vor dem Copyshop gestanden. Danach Billa und wieder nach Hause.

10:30 Panische Blicke auf die Uhr, Zimmer verwüstet, aber der Koffer ist zu. Noch schnell das Billa Sackerl mit ein paar Getränken für die Reise gepackt, das Gepäck irgendwie geschnappt und ab zum Copyshop um die Poster abzuholen.
10:40 Warten auf die Straßenbahn 1
10:45 Wach bleiben mit Red Bull und warten auf die Straßenbahn
10:50 Die Straßenbahn 1 kommt nicht…
10:55 Entmutigt Richtung UBahn gegangen, die keinen Lift hat mit 27kg Koffer.
12:00 Treffpunkt Schwechat. Alle da? Ja. Alle fit? Betretenes Schweigen. Andy checkt ein, er kommt auf Stand-by. Flieger ist überbucht. Die aufkommende Panik wird nur durch die Müdigkeit gedämpft. Aber wir kommen schon irgendwie hin. Sind ja immerhin einen Tag zu früh dran.
12:20 Panik vorbei, Check-In ist geglückt, man wird uns am Gate einen Sitz zuweisen.
12:21 Corina fragt ob sie ihr Handy (unser Smartphone für die Demontsrationen) kurz haben kann. Alex sucht…
12:22 Alex sucht noch immer…
12:23 Alex denkt kurz nach und sucht nochmal…
12:24 Panik wieder da, Smartphone möglicherweise noch zu Hause. Schnell einen Plan B überlegt, Corina mit einem Fremdhandy versorgt und ab Richtung Gate.
12:35 Boardingzeit und wir kommen am Gate an.
13:20 Wir sitzen im Flieger, dank Corina und Keng haben Andi und ich Beinfreiheit en masse.
13:21 Auf dem Rollfeld kurz vor Take-off: “Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht ihr Kapitän. Leider muss ich ihnen mitteilen, dass wir einen Defekt im Hydraulischen System haben und daher wieder in eine Parkposition rollen müssen, wo die Technik sich das anschauen wird.”
22:00 Ankunft Delhi – Ortzeit 02:30

Freitag, Delhi
03:00 Lange auf Gepäck gewartet. Begrüßt vom indischen IC Team. Erste Außenluft geschnuppert und die Frage gestellt, ob es auf möglich ist bei solcher Luftfeuchtigkeit zu ertrinken. Keine Zeit darüber nachzudenken, verfrachtet auf einen Bus (riesige Fahrerkabine), Klimaanlage auf voll und erstmal ab zum ersten Zwischenstopp wo es Frühstück gab. Die Möglichkeit sich frisch zu machen (Duschen…) hat keiner genutzt, lieber gleich weiter zum Hotel.
03:30 Das schlechte Gewissen, dass ich aus dem Flieger die Decke mitgenommen habe, über Bord geworfen und mich geärgert, dass ich das Kisten nicht mehr reinbekommen hab. Schlaf versucht nachzuholen, in etwas komischen Positionen auch einigermaßen gelungen. Meinem Hüftleiden hats sicher nicht gut getan.
06:00 Zwischenstopp im Country Inn, auch wieder Snack, Aussentemperatur gestiegen, jetzt erleben wir das wahre Indien. Die Weiterfahrt erst so richtig miterlebt. Egal ob die Fahrbahn Markierungen hat, man fährt grundsätzlich etwas mittig. Wenn man vorbei will, hupt man, steht auch so auf den meisten Lastern hinten drauf. Ok, gewöhnungsbedürftig vor allem wenn man versucht hat zu schlafen.
04:30 Die ganze Strecke über eigentlich nur das “arme” Indien (zumindest hoffen wir, dass es noch ein anderes Indien gibt) gesehen. Kühe und Hunde überall, das ganze Leben spielt sich an der Schnellstraße ab.
06:30 Die Müdigkeit hat wieder zugeschlagen und plötzlich waren wir dann im Palace Hotel angekommen. Müde und mit roten Augen sind wir von fröhlichen IC Team Leuten begrüßt worden, durch den Check-In geschliffen, Koffer mit Zimmer Nr versehen und schnellstmöglichst Richtung Zimmer gewandert. Nur kurz das Gepäck gecheckt und ins Bett gefallen.
14:00 Wecker schon wieder überhört, kurz geduscht und versucht noch an dem eigentlich bereits geschlossenen Buffet etwas zu Essen zu bekommen. Leckeres Indisches Essen “Mean Curry” (zu deutsch: Gemeines Curry). War nicht so sehr gemein, eher scharf, sehr scharf, aber das wird uns noch öfters so gehen.
15:30: Zurück am Zimmer, richtig ausgepackt. und siehe da im geheimen Fach X3 hat sich Corinas Smartphone versteckt. Sehr gut! Anreise somit erfolgreich abgeschlossen.

Also insgesamt gesehen, ist alles gut gelaufen. Alle noch etwas müde, aber zuversichtlich. In die IC Bereiche kommen wir noch nicht rein, weil sich dort die verschiedenen Jurys verschanzt haben, aber unseren Stand haben wir schon gesehen.

Leider gibt es in den Zimmer kein Internet, so dass wir in einige IC Bereiche gehen müssen (zu denen wir nicht reinkommen, daher poste ich diesen Blogeintrag erst später *G*) wo es WLAN gibt. Schade für einen Informatiker Wettbewerb, aber gut für die sozial Interaktion. Ob sich das Organisationsteam Gedanken gemacht wie sie 400 Teilnehmer mit 2 Access Points bedienen wollen.

Heute Abend steht Abendessen, ein Filmeabend (oder so) und danach noch Fertigstellen der Präsentation.

Good morning, good day, good night.

Zum Schluß noch ein paar Bilder (in falscher Reihenfolge, weil wir am heutigen Vortag nur beschränkt WLAN Zugang bekommen und ich keine Lust habe Sie umzustellen *g*) und den Hinweis darauf, dass Andi wieder auf Flickr seine Bilder postet (mit einer Kamera auf die ich neidig bin…)

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