Archive for July, 2005

And the third prize goes to AUSTRIA

July 31, 2005

Also der Bericht der Premierenfeier heute bleibe ich euch bis morgen schuldig, aber vor dem Abendessen muss ich umbedingt noch loswerden, dass unser Andy in der IT Kategorie den dritten Platz gemacht hat!! Gratulation!!! Bilder folgen, sind im Stress.

Weitere Finals gestern…

July 31, 2005

In dem ganzen Chaos habe ich gestern vergessen über einige weitere Kategorien zu schreiben.

Vor dem Abendesssen wurden gestern die Rendering und Short Film Kategorien gezeigt und somit die Finalisten gekührt. Im Rendering gab es auf Platz 1 zwei Teams. Die Chinesen zeigten ein Spiel über ein Volk von “Stupid Squirrels” (Dumme Eichhörnchen) und “Crazy Squirrels” (Verrückte Eichhörnchen. Die Slowenen waren es glaube ich die eine Animation über einen Roboter gezeigt haben. Beides sehr aufwendige Projekte jeweils mit eigenen Schwerpunkten, tolle Arbeiten.

Nach dem Essen wurden die Kurzfilme gezeigt. Das sind nicht die Einreichungen der Kurzfimlkategorie, viel mehr 6 neue Projekte dieser Teams, die dafür 36 Stunden Zeit hatten. Thema wa Grenzen aufbaue (im Gegensatz zu unserem Thema: Grenzen abbauen). Für die kurze Zeit waren alles gute Leistunegn. Teilweise etwas schwierig zu verstehen *g*, aber jeder im Raum konnte eine Bewertung abgeben und dieses neue Ranking wird heute Nachmittag im Rahmen des Software Design Finals gezeigt.

Ralph und ich gehen jetzt vor dem Mittagessen in die Chinatown

Das Ergebnis

July 30, 2005

Es ist soweit. Gerade von der Verkündung der TOP6 gekommen.

Ja, also…

…es war eine schöne Woche. Wir sind beide froh, dass wir soweit gekommen sind, aber leider sind wir nicht unter den Top 6. Das hat für uns zwei Konsequenzen. Erstens müssen wir die Präsentation nicht vor einem Publikum von tausend Leuten zeigen, da ist uns ein Stein vom Herzen gefallen, und wir haben jetzt etwas Zeit endlich Yokohama, bzw. Japan im Allgemeinen anzuschauen. Ralph ist trotzdem sehr fröhlich, aber die Geschichte erzählt dem ein oder anderen ein andermal. Ich bin natürlich ein wenig enttäuscht, aber hey, es gibt ja noch ein nächstes Jahr. Nachdem das Ziel bereits feststeht (Indien) und ich bereits über ein paar Ecken das ungefähre Thema erfahren habe (welches übrigens Montag vorgestellt wird) kann ich mich in Ruhe und guter Dinge auf den IC06 vorbereiten.

Ich werde natürlich weiterbloggen was sich so ergibt, jetzt mit voller Energie und mehr Zeit. Die Top 6 sind übrigens:
- Russland (Lösung zum vernetzten Musizieren)
- Griechenland (Sign2Talk – Übersetzt Zeichensprache in Sprache)
- Deutschland (unseren Nachbar, mit denen wir heute nicht feieren gehen können, aber die eine Lösung zur mobilen Sportmessungen hatten – Smartrunner.de)
- China (Eine virtuelle Internetwelt)
- Brazilien (Touristenapplikation)
- Slowenia (EthnoCon, Chat über Sprachgrenzen hinweg)

Ich hoffe ich habe die Applikationen richtig beschrieben. Wir halten natürlich dem deutschen Team die Daumen, wir Nachbarn müssen zusammenhalten.

So und nun bin ich unterwegs, mal schauen welche anderen ausgeschiedenen Teams sich ins Yokohamer Nachtleben stürzen…

Bleibt dran, Infos gibts solange, bis ich im Flugzeug sitze (oder zumindest auschecken muss aus dem Hotel!)

Ich habe es noch nicht explizit gemacht, möchte aber nachdem für uns der Wettbewerb vorbei ist, zumindest das Dankeschön an die wichtigsten Personen aussprechen (ich hoffe ich vergesse dabei niemanden):
- Andi Schabus, Academic Relations von Microsoft – Unterstützung pur für das Projekt
- Herbert A. Koczera – PR bei MS
- Helmut Spudich – Reporter derStandard
- Thomas Mach – Reporter WCM
- Markus Klaus-Eder – Reporter ComputerWelt
- Friedrich L. Eichberger – Unser Präsentationstrainer
- Robert, Robert, Robert!!! – Wie konnte ich nur vergessen *g*
- und alle die ich um Hilfe gebeten habe, die seelische Unterstützung gegeben habe, die die Daumen gehalten haben, die ich vergessen habe und … Dir! (damit ich auch wirklich keinen vergesse!)

Sankeien Garden, Yokohama

July 30, 2005

Wahnsinn. Das beschreibt den aktuellen Eindruck. Wir waren heute im Sankeien Garden. Ein typischer japanischer Garten (zugegebenermaßen liege meinen letzten Erinnerungen an solche Gärten viele viele Jahre zurück) mit kleinen Holztempeln, einer Sternwarte und vieles mehr, aber ich gehe mal chronologisch vor.

Heute morgen um halb Zehn ging es in der Lobby los. Die japanische Microsoft Crew hat versucht uns in Zweierreihen aufstellen zu lassen. Ein Plan der schon im Vorhinein zum Scheitern verurteilt war. Nach ein paar Minuten stiegen wir in den ersten von 6 Bussen (Ralph meinte es waren mehr, aber auf dem Weg zurück sah ich nur 6).
Im Bus war es eng. Das ist Nick aus dem Kanadischen Team für Software Design:

Eine nette Japanerin, dessen Name ich vergessen, hat uns einen Aufsatz über Yokohama vorgelesen in zwar wörtlich gesehen gutem English, aber im Ganzen vor allem von der Satzmelodie war es eher eine Ohrenbestrafung.

Ein kurzer Trip durch die Suburbs von Yokohama, dann erreichten wir unser Ziel. Das 5. Bild ist übrigens eine Golf Drivingrange direkt am Hafen.


Die ganze Zeit hatte die MS Crew kleine Fähnchen, damit bloß keiner verloren geht:

Der Garten selbst ist wunderschön, kann ich nur schlecht in Worten beschreiben, aber dank der Technik muss ich das auch nicht:

Wir durften die Fishe und Schildkröten füttern… Es sind glaube ich Koi Karpfen (bin kein Experte) und die waren hungrig! Keiner wagte es seinen Finger reinzustecken.

Dann wurden wir zum Lunch und den tradiotionellen Aktivitäten in ein Spezialhaus geführt: Foto davon weiter unten…

Hier versucht gerade Katrin aus dem deutschen Team (SmartRunner @ Software Design) ein japanisches Spiel zu spielen. Ein Haken hängt an einem Papierstreifen, der darf ncith naß werden, sonst kann er das Gewicht des Ballons (mit Wasser gefüllt)nicht mehr tragen.

Eine weitere Aktivität war Kimono-tragen:

was das japanische Team natürlich blind beherrscht (welches aus 3 Japanerin und Rose bestand. Rose ist Amerikanerin, macht in Japan ein Auslandsjahr oder -semester und studiert Japanisch und Informatik. Coole Mischung!):

Ralph und ich sind dann irgendwann noch zur Sternenwarte und einem weiteren Tempel gegangen, wo man den angrenzenden Industrieparkt sieht *g*


Das amerikanische Team haben wir in einer Hütte getroffen und dann war der Nachmittag auch schon irgendwann vorbei…

Die Abfahrt und die Ausbeute des Tages (habe natürlich jedes Spiel gewonnen bei den traditionellen Aktivitäten und wurde nicht mit einem Trostpreis abgespeist. Abgefahrene Gadgets *G*):

8 Stunden 10 Minuten Schlaf

July 29, 2005

Wahnsinn, ich habe es tatsächlich geschafft, mehr als acht Stunden zu schlafen. Obwohl ich mich beim Aufstehen schlimmer gefühlt habe, wie an den Morgen wo ich nur vier Stunden Schlaf gehabt habe. Na egal, in zwei Stunden geht’s ab in den Sankeien Garden:
Sankeien Garden
Dabei werden sicher viele Bilder entstehen, aber ob ich Mathias noch einhole… abwarten *G*

To Geek or not to Geek

July 29, 2005

Link zu Mathias

July 29, 2005

Habe heute Mathias, Student Partner aus Paderborn getroffen, der auch von IC05 blogged, da habe ich gestern vergessen den Link zu posten.

(und ich muss wohl mehr Bilder posten *G*)

Der erste Rückblick

July 29, 2005

Zeit für einen kleinen Rückblick über die erste Hälfte der Woche. Wir sind jetzt seit Dienstag hier. Abgesehen von einem bisher wunderbar organisierten World Festival, ist die Unterkunft in einem Fünf-Sterne Hotel echt ein Genuß. Ralph hat ja bereits über die Klos mit “Extra-Spülung” geblogged, mit der ich keine Begegnung wünsche. Ansonsten war es bisher sehr angenehm im Zimmer mit Klimaanlage zu sitzen. Sobald man nämlich die Balkontür aufmacht um den Blick über Yokohama Bay zu genießen, trifft man jeden Tag auf einen anderen Duft. Zu Beginn ein Hauch von Typhoon Spice, darauf folgend der Geruch einer türkischen Dampfsauna und der Höhepunkt wurde heute erreicht mit der exakten Abbildung des Duftes einer chinesischen Küche, wo gerade der Wok zubereitet wird. Heute ist es wirklich unerträglich, aber wie bereits berichtet, werde ich nicht viel Zeit am Balkon verbringen.

Das Essen mit Stäbchen habe ich mittlerweile auch ganz gut drauf und genieße es. Alles ist schön klein geschnitten und Stäbchen gerecht gemacht. Und das Cliché das es in Japan nur Sushi gibt, kann ich auch widerlegen, wir haben am häufigsten Spaghetti gegessen, aber dazu vielleicht mal am Ende der Woche ein ausführlicher Bericht.

Die Menschen. Ralph hat es ja schon geschrieben. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass es ein 5* Hotel ist, aber die benehmen sich wie Sklaven. Es ist teilweise sogar unangenehm, denn man kommt sich als Fürst vor, der man ja gar nicht ist. Es ist richtig, dass die Japaner sonst auch ein Topbenehmen haben, sehr auf Riten bedacht und wehe man akzeptiert eine Visitenkarte ohne sie genauestens mit beiden Händen zu betrachten, aber auf der anderen Seite ist die Jugend, die wir bisher gesehen haben, eine sehr Ausgeflippte. Aber dazu hat Ralph eigentlich eh genug geschrieben.

Eines noch hierzu, was mir gestern aufgefallen sind. Die ganzen Mangaserien, die so nach Europa rüberschwappen, sind hier schon lange Vergangenheit. Teilweise sind das Serien, die die Einheimischen vor Jahren oder in ihrer Kindheit gesehen haben, die dann bei uns als das allerneueste verkauft werden. Aber gut, wenn es uns gefällt, wieso nicht!? (Wem gefällt es, frage ich jedoch schon!?)

Musik. Wer mich kennt, weiß ich kann ohne Musik nicht leben, mein Ipod ist mir heiliger als meine Kleidung (ok, nicht ganz, aber so ähnlich). Viele Chancen zu hören gabs nicht, aber wir haben öfters Webstreams österreichischer Radios laufen, wobei es natürlich sehr irritierend ist, wenn man gerade am Nachmittag hört, die Morgensendungen zu hören, aber gut, dafür verstehen wir die Moderatoren. Das Fernsehprogramm, auch wenn wir dafür Zeit hatten, ist nicht anzuschauen. Davon abgesehen, dass wir nichts verstehen (oder gerade deswegen) kommt jede Sekunde japanisches Fernsehen, einer komprimierten Minute im österreichischen gleich. Die Werbung ist typische Asiastisch, viel Bewegung, viele Zoomerei, hohe Stimmen etc. Das kann man höchstens ein paar Minuten anschauen. Musiksender gibt`s hier nicht, die Pay TV Kanäle wollen wir nicht zahlen, der Filmchannel der zu gegebenen Zeiten Filme sendet, haben wir nicht durchschaut. Hier gäbs eventuell sogar englische Filme, aber wir haben ja soweiso keine Zeit, denn wenn wir Zeit hätten, wären wir sowieso in Yokohama unterwegs. Noch eines zum Thema multimedialer Unterhaltung, seit heute morgen findet nicht weit weg vom Hotel ein Konzert oder Festival statt. Das bedeutet soviel wie, dass ich zu jamaikannischen Klängen aufgestanden, zu türkischem Pop mich ausgeruht habe und gerade zu einer Art Asia-Jazz Blog schreibe.

So und nun kurz auf zwei Fragen von darth_twoface einzugehen, die er gepostet hat. Der Gewinn ist für unsere Kategorie wie folgt aufgeteilt:
- 1. PlatZ: 25000 US Dollar
- 2. Platz: 15000 US Dollar
- 3. Platz: 10000 US Dollar
Nun klingt schön, ist es auch, aber wir kämpfen hier gegen die 40 weltbesten Teams. Da gibts einige Hammerprojekte (unseres natürlich auch ;) und wir sind schon sehr happy hier zu sein. Coole Leute aus aller Welt treffen ist einfach nur super. Wenn wir unter den Top6 sind, ist es nochmal cooler, und sollten wir das Glück (denn unter den Top6 entscheiden Kleinigkeiten) haben einen der drei oberen Plätze zu bekommen, sind wir natürlich aus dem Häuschen.

Wir sind noch bis Dienstag 02.08 in Japan, da fliegen wir nach Hause und kommen abends in Wien an (und ich darf am Mittwoch pünktlich um 0830 im Dev Jourfixe sitzen *g*).

Und nein in Japan ist es leider nicht so wie in Shanghai. Wir haben zwar bisher wegen den Vorbereitungen noch nicht so viel gesehen, was wir natürlich nachholen werden, aber das ist Yokohama eher ungewöhnlich, weil das ganze Gebiet wo wir residieren, erst vor kurzem aufgebaut und gefördert wurde. Nachtleben ist hier komischerweise auch gleich null. Andi hat gemeint, dass die ganzen Jugendlichen in Tokio ihre Nächte verbringen, was mich auch schließen lässt, dass dort wohl eher solche illegalen Verkaufsstände zu kriegen sind. Ich muss aber sagen, dass die Elektromärkte hier genauso teuer sind und alles sonstige eigentlich auch. Also tut Leid, no can do…

Yokohama round absolviert… Just-In-Time Presenting

July 29, 2005

So die zweite Präsentation ist vorbei. Wieder einige technische Schwierigkeiten, die wir gekont lösen mussten. Zwar habe ich mir zu Beginn, dank eines kryptischen “Could not read from transport channel” etwas aus der Bahn geworfen gefühlt, aber Ralph, der schnell einsprang und den ersten Teil des Foliensatzes übernahm, hat gekont darüber hinweg gespielt.

Wir führen ab heute den Begriff Just-In-Time Presenting ein, denn so oder so ähnlich ist es mir mit dem Fertigstellen der technischen Demonstration gegangen. In genau dem Moment wo der Ralph fertig war, erschienen bei mir alle Clients auf dem Bildschirm und wir konnten normal starten. Wir hätten ruhig als Demonstrationsobjekt meinen Puls nehmen können, denn der hätte locker das eingestellte Maximum überschritten und den für die Präsentation notwendigen Notfall ausgelöst.

Ralph und ich lungern herum und sind froh es hinter uns zu haben. Nun liegts an der Jury.

Sollten wir es in die TOP 6 (wobei aus 2 Gruppe zu je 20 Teilnehmer jeweils TOP3 gewählt werden) schaffen, müssen wir am Sonntag (oder Montag – für Zeitpläne habe ich gerade keine Zeit) die Endpräsentation in der National Congress Hall in Yokohama vor rund 1000 (oder mehr) geladenen Gästen. Wie wir es dort mit der technischen Demo machen werden, wissen wir noch nicht, aber darüber machen wir uns erst Gedanken wenn es soweit ist.

Heute abend gibt’s erstmal ein Formal Dinner. Darunter können wir uns nach dem gestrigen Karaoke-Abend nicht wirklich was vorstellen, aber wir lassen uns überraschen und berichten danach darüber. Ich freue mich auf eine frühe Nacht – habe viel zu wenig geschlafen gestern.

Morgen fährt das ganze IC Team in einen japanischen Garten, wo uns die Einführung in die japanische Teezeremonie erwartet und sicherlich ein Haufen Kultur. Ansonsten haben wir gegen die üblich japanische Lunchbox entschieden und haben uns die einheimische Kochkultur (American House – Lunchbuffet mit Chicken Wings, Omelette, Pink Lemonade, Pizza) angeschaut. Dort haben wir auch unsere deutschen Kollegen getroffen, die sich wohl ähnlich entschieden hatten (nur haben diese allerdings wirklich asiatische Kultur
genossen, welch Schande über unser Haupt).

Ich muss leider auch feststellen, dass das Hotel nicht wie versprochen ein flächendenkendes Wlan mit Internet hat, zwar haben die Zimmer kostenloses Lan mit Internet, aber das nützt mit hier unten im Queens Ballroom, wo wir die Zeit nach der Präsentation verbringen. Somit muss ich gleich raufgehen und diesen Post abschicken.

Fotos Präsentationen und IT24

July 29, 2005

Andi hat gerade ein paar Fotos geschickt, die ich nicht vorenthalten werde:

Zuerst von der Software Design Präsentation:

die Gestrige Lightning Round:

die Heutige Yokohama Round:

Beim ersten Foto ist gerade das Smartphone abgestürtzt, daher der Ausdruck *g*

Der unschuldige Ralph:

einen Teil der Jury:

und dann das Ende der 24 Stunden IT: